Kategorie Drucktechnik

 

Proof

Ausdruck zur Kontrolle der Farben der Druckausgabe, als auch zur Kontrolle des Standes der Durchwaten auf dem gewünschten Format. Ein Proof sollte dort erstellt werden, wo später auch gedruckt wird.

Ein Proof kann, sollte aber je nach Druckprojekt nicht die Anwesenheit beim Andruck ersetzen. Da Proofs recht teuer sind, beschränkt man sich bei umfangreichen Publikationen oft auf die wichtigsten Seiten, wie zum Beispiel Titel und Seiten, die schwierige Farben, wie beispielsweise Hauttöne enthalten.

Softproof

Darunter versteht man die inhaltlich und farbmetrisch korrekte Ausgabe von Daten auf einem kalibrierten und profilierten Monitor oder Projektor. Insgesamt gelten die gleichen Bedingungen wie beim Digitalproof mit dem Unterschied, das die verwendete Software Kalibrierung und Profilierung des Ausgabegeräts ermöglicht und eine Validierung beim späteren Druckprozess gewährleistet. Die in den Daten hinterlegten Farben werden beim Softproofverfahren quasi für bestimmte Beleuchtungs- und Umfeldbedingungen synthetisiert.

Digitaldruck

Zusammenfassender Begriff für Verfahren, bei denen auf der Grundlage digitaler Daten ohne Zwischenstufe (Belichtung) (Farb-)Drucke hergestellt werden. Die geringere Anzahl an Arbeitsschritten ermöglicht eine hohe Aktualität. Die Stärken des Digitaldrucks liegen bei kleineren und mittleren Auflagen (bis ca. 1000 Stück).

 

CMYK

Farbige Bilder werden fast ausschließlich im CMYK-Farbraum gedruckt. CMYK steht für:

  • Cyan = Türkis
  • Magenta = Purpur
  • Yellow = Gelb
  • Key = Kontrast/Schwarz

Theoretisch kann jede Farbe in diese Anteile zerlegt werden. Dies nennt man Farbseparation.
Im Offsetdruck wird pro Farbe eine Druckplatte benutzt, also vier Stück. In Europa regelt die ISO-Skala die Zusammenstellung der vier Druckfarben für den Vierfarbendruck.

Bogenmontage

Bei der Bogenmontage werden die einzelnen Seiten eines Druckerzeugnisses für einen Druckbogen zusammengestellt. Dies geschieht so, dass sich beim Falzen des Bogens die richtige Reihenfolge der Seiten ergibt. Außerdem werden z. B. Farbmessstreifen für den Druck auf jeden Bogen aufgebracht.

Siehe dazu auch Absatz Ausschießen.

 

Blitzer

Als Blitzer bezeichnet man weiße Lücken zwischen Vorder- und Hintergrund. Oftmals liegt bereits in der Gestaltung eine Ungenauigkeit vor, zum Beispiel zwischen zwei nebeneinander gesetzten Objekten wie beispielsweise zwei Bildern, die nicht passgenau aneinander gesetzt sind oder etwa auch eines der Bilder eine minimale Drehung erfahren hat. Blitzer können aber auch durch Passerungenauigkeiten beim Druck entstehen.

Belichtung

Übertragen von Bild- oder Textvorlagen auf ein mit einer lichtempfindlichen Schicht versehenes Material. Dazu zählen Filme, Fotopapier oder Druckplatten. Hier ist insbesondere der Arbeitsgang zur Herstellung von Filmen und Druckplatten für den Druck gemeint. Für jede Druckfarbe wird eine einzelne Druckplatte belichtet bzw. früher ein Druckfilm = Farbauszüge.

 
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